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CAMEL TROPHY
National Selection

Kapverdische Inseln
März 2000

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Reisebericht Camel Trophy National Selection 2000
Autor: Martin

Tag 1: 14.3.00
Gestern Abend sind wir gegen 22 Uhr in Frankfurt abgeflogen. Nach ca. sechs Flugstunden, die die meisten von uns dazu genutzt haben sich zunächst mal kennen zu lernen, entlässt uns der Flugkapitän mit einem aufmunternden Gruß - "wir wünschen den Teufelskerlen von der Camel Trophy viel Erfolg" - in die tropische Nacht der Insel Sal (...Teufelskerle? na ja, mal sehen...). Außer uns zwölf Kandidaten sind noch 45 weitere Personen mit von der Partie: die sechs Trainer (allesamt ehemalige Teilnehmer der Camel Trophy), Journalisten, Kamerateams, Ärzte etc.

Vom Flughafen aus fahren wir mit Pick-Ups und Kleinbussen zu einem relativ altersschwachen Steg an der Küste. Dort verladen wir im Morgengrauen unser Gepäck auf die bereitgestellten Motorboote und fahren direkt die Küste entlang Richtung Norden zu einer kleinen Bucht (dass sich unter diesem Steg nachts unzählige Haie tummeln und die Abfälle der Fischer verspeisen, die tagsüber auf dem Steg ihren Fang verarbeiten, erfahren wir "zum Glück" erst Tage später...).

Für die Kandidaten stehen vier Zodiac-Boote und ein original "Camel Trophy RIB Tech" (rigid inflatable boat) zur Verfügung. Alle anderen begleiten uns auf zwei großen Schiffen, dem 25 Meter langen Zweimaster "Sodade" (mit Kojen für 25 Personen) und dem 840 PS starken Motorkatamaran "Itoma".  Der Katamaran ist ein beliebter Anlaufpunkt für Surfer und wurde für die National Selection als schwimmende Tauchbasis umfunktioniert: 30 komplette Ausrüstungen, vorab per Container verschifft, warten hier auf ihren Einsatz.

An unserem Ankerplatz in der Baia da Murdeira gegenüber dem Kap Morro Leao angekommen ist auch nicht mehr an Schlaf zu denken. Inzwischen ist es bereits hell, und wir starten direkt mit den ersten Einweisungen, die uns das Leben in den nächsten Tagen etwas erleichtern sollen. Als erstes werden unsere Erste Hilfe-Kenntnisse in einem kurzen Crash-Kurs am Strand aufgefrischt. Anschließend bekommen wir eine Einführung in die Navigation mit den bereitgestellten GPS-Geräten (GARMIN GPS III plus) und eine Einweisung in die Technik der Boote. Natürlich muss jeder auch zeigen dass er mit einem Motorboot umgehen kann (die meisten Teilnehmer haben keinen Motorbootführerschein) und so werden nachmittags erst mal Mann über Bord Manöver geübt.

Bevor wir dann den ersten "Wettkampf" bestreiten, müssen auf der Itoma noch die Tauchausrüstungen verteilt und die Tauchtaschen gepackt werden. Das nun folgende Wettschwimmen hat es bereits in sich. Die zurückzulegende Strecke (zwischen den beiden vor Anker liegenden Begleitbooten von einer Bordwand zur anderen) ist zwar nicht lang, aber es ist relativ unruhige See und das Rennen läuft nach K.O. System. Jeweils die letzten, die am anderen Boot ankommen scheiden aus und die Gewinner müssen vom jeweiligen Zielboot aus erneut starten und um den ersten Platz weiterkämpfen. Gegen Abend sitzen wir noch zusammen am Strand bei leckerem gegrilltem Fisch.

... weiter (Tag 2)

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