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adventureproject goes high through the lands - "DRAMBUIE PURSUIT 2009"
Photos (c) Rodrick Cox 2009 Text: Eike (adventureproject.de)
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Nach "Wasser" kam nun die Königsetappe der DRAMBUIE PURSUIT an die Reihe: Der "King of the hill". Ein Teammitglied (Eike) ackerte sich auf dem
Mountainbike gegen die anderen Teams eine "nur" 3,26km lange Strecke (205m Höhenunterschied) entlang (war bei weitem das Anstrengenste was
ich in letzter Zeit gemacht habe...) und klatschte auf halber Strecke nach oben seine Teamkollegen ab, die dann einen noch viel steileren Part per pedes
übernahmen. Eike kam als zweiter an (erster war Brasilien), was den anderen die Grundlage gab, einen soliden Sieg in dieser Etappe einzufahren. Sie
ließen sogar das favorisierte brasilianische Team wortwörtlich im Regen stehen. Oben auf dem Berg gab es noch eine (nicht auf Zeit gewertete)
Kletter- und Abseilaktion.
Die nächste Stage war "White Water Rafting". Mit einem Boot und Guide bewaffnet ging es einen eiskalten Fluss hinunter zwischen ruhigen Passagen
und kleinen Stromschnellen. Mit 5 Minuten Abstand fuhren die Teams los. Zwischendurch mussten wir noch zweimal in einer Welle "surfen". Am Ende
angekommen haben wir fast noch die Brasilianer eingeholt, die aufgrund einiger Sprachbarrieren den Anweisungen des Guides nicht immer richtig Folge
leisten konnten. Wir waren zwar das schnellste Team aber anscheinend hat unsere "Performance" beim Surfen wohl nicht gestimmt... Lag vielleicht an
unserem beinahe Kenter-Manöver am Schluss ;-) Jedenfalls nahmen uns die Holländer hier wertvolle Punkte ab. Mittlerweile kristallisierten sich drei
Favoriten raus: Holland, Brasilien und wir, wobei wir noch knapp hinten lagen.
Deshalb versuchten wir bei der nächsten Aufgabe, beim Mountainbiken, Punkte rauszuholen, doch gegen den starken Fahrer der Brasilianer hatten
wir keine Chance. Nach einer nicht enden wollenden Bergauffahrt (es hieß vorher: "es geht da kurz ein bißchen bergauf..." ) fuhren wir auf einem
Single Trail, der eigentlich mehr ein Bach als ein Weg war... Wir sahen danach aus wie Sau. An manchen Stellen war der Weg aus schmalen
Holzbohlen gemacht (North Shore Trails) wo sich einige der Fahrer von verabschiedeten und daneben in den Teich gefahren sind ;-) Am Ende landeten
wir wieder knapp vor den Holländern auf einem guten Platz zwei.
"Jetzt kommt endlich mal was mit Motor" hörte ich schon Martin sagen ;-) Das "Buggyrace", mit kleinen Offroad-Karts durch einen Runden-Parkour
jagen. Martin testete gleich mal in einer langen Kurve, ob die Dinger auch auf zwei Rädern fahren...
Die Zeit war gut aber hier endete leider auch schon unsere Mitzählfähigkeit der Punkte. Wir haben den Überblick mittlerweile verloren und
müssten so unter den ersten drei sein, wahrscheinlich zweiter mit ca. 6 Punkten Rückstand...
Doch es sollte anders kommen. Bei der letzten Station wurden alle Punkte, die man Vorsprung vor dem nächsten Team hatte, in
Sekunden umgewandelt (1 Pkt = 5 sek). Wir waren anscheinend doch besser als gedacht und starteten als Erster vor den Holländern
mit 20 Sekunden Vorsprung. Mit Helm und Paddel ausgerüstet rannten wir los und kenterten beim Einsteigen fast unsere Boote... waren wohl
ein bißchen überschwänglich... dann ging es in zwei Kanus den Fluss entlang immer mit den Holländern im Nacken; ein Teamboot kam
gefährlich nahe. Mit letzten Kräften schafften wir es bis ans Ufer, um von da aus das letzte Stück, den "Cityrun" zu bewältigen. Dabei
musste die Kiste auf dem ca. 1,6 km langen Stück immer mitgetragen werden. Von einem lockeren Lauf konnte man hier allerdings nicht
mehr sprechen, wir krochen mehr so die Straßen entlang, den Blick immer wieder über die Schulter werfend ob die Holländer näher
kommen. Schließlich kam das Ziel in Sicht: ein Stadtschloss mit einer johlenden Menschenmasse. Das gab uns noch mal die Kraft
für einen Endspurt, Hand in Hand mit gehisster Deutschlandfahne gewannen wir die "Drambuie Pursuit 2009" als erstes deutsches Team.
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