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adventureproject goes high through the lands - "DRAMBUIE PURSUIT 2009"
Photos (c) Rodrick Cox 2009 Text: Eike (adventureproject.de)
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13 Teams á 4 Personen aus 6 Ländern rennen, fahren, biken quer durch die schottischen Highlands - das ist die "Drambuie Pursuit 2009". Was sonst
"Challenge", "Experience" oder "Trophy" heißt, ist hier "Pursuit", angelehnt an die Verfolgung des jungen Schotten (Jacobite) Bonnie Prince Charlie,
der vor ca. 250 Jahren von den englischen Rotröcken quer durch die Pampa... ähh... Highlands gejagt wurde. Über Wasser gehalten hat ihn sein
geheimes Elixir "Drambuie", einer Mischung aus Whisky und ein paar geheimen Gewürzen, die kein Mensch aussprechen kann. "Über Wasser halten"
ist in Schottland allerdings eher schwierig, hier gibt es laut der Einheimischen nur zwei Arten von Wetter: "Regen" oder "Viel Regen". Unser
Wochenende war allerdings überraschenderweise eher die Sonnenbrand-Variante.
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The "Drambuie Warriors"
Eike, Stefan, Stolli, Martin
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Die Teams mit sehr plakativen Namen wie: "Russian Stalkers", "Brasil go outside", "Krautrockers" oder eben "Drambuie Warriors" ;-) (insgesamt 6x USA, 2x Kanada, 2x Deutschland, Russland, Holland und Brasilien) trafen
sich am Samstag Abend zur ersten Challenge: Bogenschießen
vor der majestätischen Kulisse des wohl zu recht meist fotografierten Schlosses Schottlands: Eilean Donan Castle. Jedes Team durfte 2x 8 Pfeile auf die
Ziele schießen, wobei man aufgrund der sehr geringen Entfernung (ca. 10m) auch hätte werfen können. Wir landeten mit 141 Punkten auf dem 5ten
Platz (Höchstpunktzahl wäre 160 gewesen).
Anschließend ging es in unser Zeltlager wo wir bundimäßig auf Feldbetten in 6-Mann-Zelten untergebracht waren. Es gab Barbeque-Burger und EIN
Bier für jeden. Das hielt allerdings die meisten nicht ab, den Whiskey vom letzten Souvenirladen zu vernichten. Lagerfeuer gab es nicht,
aber da hat wohl niemand mit den Kanadiern gerechnet. Ruckzuck wurden aus Brennholzmangel die Europaletten, die als Weg ausgelegt waren,
zu einem lodernden Feuer umgewandelt.
Am nächsten Morgen sahen alle ziemlich gerädert aus, als es um 6.30 Uhr mit den Teamautos weiterging. Lieber Augenringe als gar keinen Schmuck...
Alle wurden in noblen Range Rovern rumgefahren... außer wir... Wir bekamen einen Renault Trafic... Na toll, einen Franzosen für die Deutschen in
England, wie abstrakt...
Die zweite Challenge war das "Zapcat Race", mit Speedbooten um einen abgesteckten Rundkurs fahren, jeder drei Runden, und am Schluss
rennt einer los und muss eine Kiste von einem ca. 1,5 km entfernten Zielpunkt holen, zurückbringen und die sie an den letzten Fahrer übergeben,
der dann über den See zu einer Insel fährt, wo dann die Zeit gestoppt wird.
Die Platzierung beim Bogenschiessen war die Startposition für das
Rennen. Das hat uns allerdings nicht viel gebracht, da unser Boot wohl eins der lahmsten überhaupt war (es ist natürlich immer das Material
Schuld ;-)) und wir nach der ersten Runde schon von dem fünften Platz auf den letzten abrutschten. Selber konnte man auch nicht viel
ausrichten, da jedes Boot einen professionellen Fahrer hatte. Man musste als Beifahrer durch geschickte Gewichtsverlagerung helfen. Am meisten
half noch ein schneller Wechsel, Sprung aus dem Boot und Abklatschen des Nächsten am Ufer. Unser "Runner" Stolli holte allerdings
wieder immens auf, rannte als 13ter los und kam als 5ter mit der Kiste wieder. Blöd wenn dann das Boot nicht mehr anspringt...
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