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Dunlop Drivers Cup goes down under - Zehn Tage mit Roadbook durch Australien -
Knapp 14.000 bewarben sich, doch nur 30 haben es geschafft. Sie qualifizierten sich für das Finale des Dunlop Drivers
Cup, das vom 14. bis 27. Februar in Australien stattfand. Dort erwartete die Dunlop Driver - darunter auch sieben Frauen -
ein Fahrabenteuer der besonderen Art: 4.000 Kilometer nach Roadbook, dazu anspruchsvolle Fahrprüfungen mit
Motorsport-Elementen auf unterschiedlichen Fahrzeugen.
Von Adelaide bis Sydney
In Zweierteams bewältigten die 30 Finalisten die fast 4.000 Kilometer lange, landschaftlich faszinierende Strecke mit Hilfe eines
Roadbooks. Startpunkt der Tour war die Hauptstadt von Südaustralien, Adelaide, wo die Landschaft noch von sattem Grün
geprägt ist. Von dort ging es mit Allrad-getriebenen Toyota Landcruisern durch den roten Sand der trocken-heißen Outback-Wüste
nach Broken Hill und zum Grampians National Park. In Warrnambool an der Küste angekommen hatten die Teilnehmer die
erste Hälfte des Finales hinter sich gelassen.
Hier stiegen sie von den staubigen Geländefahrzeugen auf Audi TT Roadster
mit Dunlop SP Sport 9000 Reifen um. Den Rest der Strecke fuhren sie bereift mit den High-Performance-Reifen zunächst
entlang der Great Ocean Road - einer der weltweit schönsten Straßenabschnitte - dann an Melbourne vorbei und weiter
durch die Eukalyptus-Wälder der Blue Mountains bis zur Weltmetropole Sydney.
Vier Fahrzeugtypen und zehn anspruchsvolle Prüfungen
Während der spektakulären Tour im Südosten Australiens mussten die Teilnehmer zehn teilweise sehr anspruchsvolle
Wertungsprüfungen meistern: Sand- und Steinsektionen mit den Landcruisern, Geländesektionen auf Quads und
Enduros sowie verschiedene Pkw-Prüfungen mit den Audi TT´s - Kreisbahnfahrten, Slalom, Kurvenfahrten sowie
Zielbremsen standen hier auf dem Programm. Höhepunkt der diesjährigen Tour war aber eine Sonderprüfung in
Formel-Ford-Rennfahrzeugen auf der Eastern Creek Rennstrecke kurz vor Sydney. Wie bei allen Prüfungen ging
es auch hier nicht darum, Höchstgeschwindigkeiten zu erreichen. Präzises sowie reaktionsschnelles Verhalten und
richtiges Reagieren in außergewöhnlichen Fahrsituationen standen im Mittelpunkt. "Ziel des Dunlop Drivers Cup
ist es, Menschen für das Thema Fahrsicherheit zu begeistern und die Fahrsouveränität der Autofahrer zu stärken.
Dies stellt das große Spektrum an Trainingselementen aus dem Motorsport sicher, die eine der wesentlichen Herausforderungen
für die Finalisten beim Dunlop Drivers Cup sind", so Dieter Seibert, Director Advertising Dunlop Europe.
Qualifikationscamps in Oschersleben
Bereits bei den Qualifikationscamps im Motopark Oschersleben wurde den Bewerbern einiges abverlangt:
Eine unabhängige Jury wählte unter den 14.000 Bewerbern 240 Kandidaten für die Qualifikationscamps im Motopark
Oschersleben aus, um die 30 Finalisten zu ermitteln. Das zweitägige Programm im Motopark war umfangreich und
anspruchsvoll. Neben den Offroad-Wettbewerben im schwierigen Autocross-Gelände mit Geländewagen und Quads
wartete ein Sportfahrerlehrgang auf die Teilnehmer.
Dieser Lehrgang ist zum Erwerb der internationalen C-Lizenz
offiziell anerkannt. Unter Anleitung von Instruktoren des Deutschen Motor Sport Bundes lernten die potenziellen
Finalisten, Brems- und Einlenkpunkte richtig einzuleiten und auf der Ideallinie zu fahren. Nach zwei spannenden
Tagen und viel Schweiß hielten die 30 besten Fahrer schließlich das Ticket nach Australien in den Händen.
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