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Dunlop Drivers Cup Malaysia - 8 Tage durch Südostasien -
Vom Büffeln, Bremsen und Buddeln
Einen weiten Weg legten die Bewerber zurück, um schließlich ihre Teilnahme beim Drivers Cup in Malaysia zu feiern.
Im ersten Schritt der Qualifikation wählte eine unabhängige Jury die Teilnehmer für die zweistufige Vorausscheidung
aus. Damit ging das Abenteuer los. Im September 2002 reisten die Malaysia-Aspiranten zum Dunlop-Sportfahrerlehrgang
an den Sachsenring. Hier hieß es zunächst die Schulbank drücken: Erfahrene Instruktoren erläuterten den fleißigen
Dunlop Drivers Cup-Schülern die Grundlagen von Fahrphysik, Unfallvermeidung, Flaggenkunde und feuerfester Bekleidung.
Anschließend mussten die Hobby-Rennfahrer unter dem wachsamen Blick der Instruktoren des Deutschen Motorsport
Bund e.V. (DMSB) zeigen, wie sie die gelernte Theorie "auf die Straße bringen". Mit VW Golf TDIs durften sie Rennfeeling
erfahren, die Ideallinie suchen und Bremsmanöver testen. Wenn einer zur allgemeinen Freude ins Kiesbett rutschte,
wurde der Wagen - selbstverständlich unter fachmännischer Anweisung - wieder freigeschaufelt. Für die 60, die diese
praktischen und theoretischen Aufgaben am besten meisterten und Talent zeigten, war am Ende dieser ersten
Qualifikationsrunde der Weg frei zur nächsten und letzten Vorausscheidung. Nebenbei war die bestandene Prüfung
der erste Schritt in Richtung internationale C-Sportfahrer-Lizenz. Absolvieren die Sportfahrer innerhalb der ersten
sechs Monate nach dem Lehrgang drei nationale DMSB-Rennen in Wertung, sind sie berechtigt, die begehrte
Motorsportlizenz zu beantragen.
Mehr Infos zu der ersten Qualifikationsrunde!
Einen Bericht mit vielen Bilder und einem
Video von der Vorausscheidung findest Du ... hier!
Vielen Dank an Nils!
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Viel Schlamm und Schweiß für Malaysia
Die zweite Hürde war das Offroad-Camp auf der Motocrosstrecke in Beuern bei Gießen. Auf Kawasaki-Quads,
Kawasaki-Enduros und Mitsubishi Pajero-Geländewagen bereift mit Dunlop Grandtrek MT2 und Dunlop D752er
Reifen mussten die Aspiranten für das Finale fahrerische Geschicklichkeit beweisen. Die Wetterverhältnisse konnten
es in Punkto Feuchtigkeit mit dem malaiischen Regenwald aufnehmen. Wo der Durchschnittsfahrer schon im
Schlamm versinken würde, kämpften sie sich wacker mit der geforderten Präzision durch den Qualifikationswettbewerb.
Der mühsame Weg durch Regen, Kies und Theorieprüfungen hat sich gelohnt. 30 Fahrtalente dürfen sich
nun auf ein eindrucksvolles Fahrabenteuer im sonnigen Malaysia freuen. So erzählt einer der Finalisten erschöpft,
aber glücklich: "Obwohl ich bisher bereits viel Erfahrung als Motorrad- und Autofahrer hatte, war das eine ganz
neue Erfahrung. Ich habe viel gelernt in Punkto Fahrpräzision und freue mich wahnsinnig, dass ich mit den
anderen in Malaysia dabei sein kann."
Finale in Malaysia
Mit Malaysia Airlines fliegen die 30 Finalisten nach Malaysia. Im März 2003 werden die Teilnehmer dann acht
Tage lang auf dem malaiischen Festland unterwegs sein - mit Pkw, Geländewagen, Quad oder Enduro.
Startpunkt der fast 2.000 Kilometer langen Tour ist die Insel Penang vor der Westküste des Landes. Mit
Offroad-Fahrzeugen durchqueren die Dunlop Driver in Zweier-Teams von dort aus innerhalb von vier
Tagen mit einem Roadbook ausgerüstet die südostasiatische Halbinsel. In der Küstenstadt Kuantan am
südchinesischen Meer ist Halbzeit - hier steht der Wechsel auf Straßenbereifung an. Auf einen der
Höhepunkte des Finales in Malaysia freuen sich die Teilnehmer besonders: die Fahrt auf der berühmten
Formel-1-Rennstrecke in Sepang am letzten Tag des Fahrabenteuers. In der Woche direkt nach
dem Saisonauftakt der Formel 1 auf dieser Strecke werden die Dunlop Drivers Cup-Teilnehmer die
ersten sein, die nach Schumi wieder Reifengummi auf den Asphalt brennen.
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