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Reisebericht Fulda Challenge 2004 (Teil 2)
Text und Fotos: Copyright Stefan Thiele

Der Schwerpunkt der Fulda Challenge lag dieses Jahr auf fahrzeugtechnischer Seite. Schon am ersten Tag der Ankunft in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon mit 25.000 Einwohnern, mussten die Teilnehmer direkt aus dem Flugzeug in ihre Polarschutzkleidung schlüpfen und ein 2,5 Tonnen schweres Presseauto am Bergegurt möglichst weit über die "Main Street" zerren. Unglaublich, dass hier eine Frau, Gitti Köck aus Österreich, den Geländewagen hinter ihrem Teamkollegen Christian Meier am weitesten zog. - Unter der Anleitung der prominenten Rennfahrer Hans-Joachim Stuck und Isolde Holderied musste am 3. Tag der "Challenge" ein Slalom-Handling Kurs auf einem zugefrorenen See absolviert werden. Hier konnten in einer separaten Wertung die mitfahrenden Journalisten ihr Talent erproben und ein Schweizer Reporter zeigte dann auch allen, wo der Hammer hängt: In wildem Drift umrundete er die Pylone und distanzierte gleichzeitig alle Teilnehmer. Am Abend wurde dann eine Wettfahrt über einen Kilometer mit einer muskelbetriebenen Eisenbahn-Draisine aus dem örtlichen Museum entlang der Goldgräberbahnlinie ausgetragen.



Lang und anstrengend sind die Tage der Fulda Challenge und meist starten die Teilnehmer schon am frühen Morgen zu ihrem ersten Wettbewerb. Ziemlich verschlafen stürzten sich denn auch am 4. Tag die müden Teilnehmer auf 150 PS starke Motorschlitten mit denen ein Hindernisparcours zu bewältigen war. Dabei kam es zu Rempeleien und Protesten. Die Nervenenden lagen zur Halbzeit der Veranstaltung bei vielen blank.


Freude kam aber am nächsten Tag auf: Höhepunkt war das Rennen über eine Eispiste mit einem 90 km/h schnellen, propellergetriebenen Luftkissenfahrzeug. Gelenkt wird mit verstellbaren Luftklappen und durch Gewichtsverlagerung des Piloten. Ein Riesenspaß, denn das "Hovercraft" ist eigentlich wie ein Flugzeug zu steuern, kann aber wegen der geringen Flughöhe nicht abstürzen. - Hier scheint sich eine ganz neue Freizeitbeschäftigung anzubahnen und man darf gespannt sein, wann die ersten dieser "Geländeüberflieger" den Weg nach Ungarn und Europa finden werden.

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