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OVERCROSS Motorrad Endurotour Kambodscha OVERCROSS Motorrad Endurotour Kambodscha OVERCROSS Motorrad Endurotour Kambodscha
adventureproject auf Enduro-Motocrosstour durch Kambodscha 2012
Photos (c) adventureproject.de 2012

2 Wochen Kambodscha! Das hieß für uns: viele Offroad-Kilometer auf einer Honda XR 250 ... viel Schlamm, viel Sand, viele Steine und Schotter, nochmehr Sand, viele Kühe, viele Hunde ... viele Tempel ... viele super freundliche Kambodschaner ... sehr leckeres Essen ... und und und ... aber fangen wir mal vorne an.

Erste Station: Phnom Penh! Bevor wir unsere Motorräder in Empfang nehmen können, ist noch ein Tag Zeit zur Besichtigung der Stadt. Wir können uns dabei vom Rücksitz unseres Tuk Tuks schonmal ein Bild vom kambodschanischen Verkehr machen ... und einige neue Regeln lernen, z.B.
Kambodscha Endurotour Fotogalerie

Kambodscha MotorradtourKambodscha MotorradtourKambodscha Motorradtour
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Mehr Infos zu OVERCROSS Reisen: www.overcross.de

1) alles was nur 2 Räder hat ist auch 2. Prio: der Stärkere gewinnt

2) Linksabbiegen auf einer 6 spurigen Hauptstrasse geht so: einfach fest entschlossen frontal in den Gegenverkehr reinhalten (in der Regel ein Pulk aus Mopeds, Tuk Tuks und ein paar Autos) ... wie bei einem Schwarm Fische bildet sich dann auf einmal eine Gasse und man kann sich so von Spur zu Spur zur gegenüberliegenden Seite hangeln

3) Motorradfahren tagsüber mit Licht ist verboten (und kostet Strafe)... Motorradfahren nachts ohne Licht hingegen ist ok (wenn man unbedingt will)

4) Haftpflichtversicherungen sind was für Warmduscher...

5) Braucht ein Motorrad Spiegel und Blinker? Nö, die gehen ja im Gelände sowieso als erstes kaputt... also lieber gleich abschrauben. (Dafür statt dessen am besten gleich noch Handprotektoren montieren, denn vor allem auf dem Land gibt's hier recht wenig Motorradshops, die einem einen neuen Kupplungs- oder Bremshebel verkaufen...)


Kambodscha Motorradtour Kambodscha Motorradtour Kambodscha Motorradtour

;) So, frisch ausgerüstet mit neuem Wissen geht's dann am nächsten Tag los - von Phnom Penh in Richtung Kampong Cham. Aber sobald wir Phnom Penh verlassen haben, müssen wir gleich nochmal ein paar neue Regeln lernen:

6) Motorradfahrer sind auf dem Land maximal noch 5. Prio: neben Autos und Lkws haben hier jetzt auch Kühe, Schweine und Hunde Vorfahrt

7) Traue nie einer Schotterpiste... hinter der nächsten Kuppe kann schon die nächste Überraschung auf Dich warten (wahlweise eine Brücke die zur Hälfte keine Bohlen mehr hat, ein schönes großes Schlammloch, tiefer weicher Sand, oder auch Kühe, Schweine, etc. (siehe 6 ) ;))

Nach einem Stop in Kampong Cham und der Überquerung der Mekongbrücke "Spien Kizuna" erreichen wir am Abend dennoch wohlbehalten Snoul. Von dort geht es am nächsten Morgen weiter nach Mondulkiri. Hier ist einen Tag lang schonmal Off-Road pur angesagt. Über Trampelpfade geht es durch den Wald, quer durch Flüsse und über Hochebenen in den Bergen. Ein gutes Training für den kommenden Tag, der uns auf den berühmt berüchtigten "Death Highway" in Richtung Ban Lung in der Provinz Ratanakiri führt. Die Strecke macht ihrem Namen alle Ehre: sehr anspruchsvolles Fahren in tiefem Sand, im Wechsel mit felsigen Schlaglochpisten und tiefen Auswaschungen aus der Regenzeit fordern mit einer Bänderdehnung, ein paar angebrochenen Rippen und einer Reifenpanne heute einigen Tribut. Am Nachmittag müssen wir daher leider ein Motorrad auf einen Pickup verladen (der zufälligerweise gerade vorbeikam und den ganzen Tag lang das einzige Auto blieb, das wir zu sehen bekamen...). Den letzten Teil der Strecke müssen wir dadurch heute in der Nacht zurücklegen - netterweise sind aber direkt neben dem Trail immer wieder einige Buschfeuer, so dass es nicht ganz so dunkel wird... :)

Kambodscha Motorradtour Kambodscha Motorradtour Kambodscha Motorradtour

Weiter geht's am nächsten Tag in Richtung Laos. Nach einer super-spektakulären Überfahrt über den Mekong in einem kleinen Fischerboot (das gerade so unsere drei Bikes und uns ans andere Ufer bringt, ohne zu kentern) verbringen wir die Nacht heute in einer Unterkunft bei einer kambodschanischen Familie in einem "Homestay".

Die nächsten paar Tage ist dann noch mal ordentliches Motocross-Feeling angesagt. Teilweise fahren wir auf Trampelpfaden mitten durch den Dschungel. Aber dafür bekommen wir auf dem Weg nach Siem Reap (Angkor Wat) noch eine ganze Menge Tempel zu sehen, die so im unwegsamen Gelände versteckt sind, dass sie selbst mit einem Geländewagen unerreichbar wären.

Natürlich haben wir noch viel mehr schöne Bilder mitgebracht - und die findet ihr hier in der Kambodscha Motorradtour Fotogalerie!

Und hier gibt's mehr Infos zu Motorrad-, Enduro- und Geländewagenreisen von OVERCROSS: www.overcross.de

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