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Der Weg nach Libyen |
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Reisebericht "1. Libyan Sahara Rallye 2002"
Tag 7
Am nächsten Morgen, wie witzig, haben die Teilnehmer entschieden, die Rallye einen Tag zu verlängern und auch die Mandaaraseen
anzufahren, sozusagen als touristische Attraktion. Die Zimmer werden umgebucht und der Deal steht, somit fahren alle dorthin,
wir auch ein zweites mal.
Es ist aber wieder ganz anders und wieder faszinierend, da wir einen ganzen Tag Zeit haben. In
einer kleinen listigen Düne erlitten wir leichten Schiffbruch, da Gerhard nicht angeschnallt war, zwecks besseren Filmens, und wir auf
dem Scheitelpunkt der besagten Düne nicht wussten, dass wir in ein Loch knallen würden. Na ja, Gott sei Dank hatte er seinen Turban
auf, sonst hätte es schlimmer ausgehen können. Wir steckten im Loch, Gerhard an der Windschutzscheibe und die gab nach, mit
diversen Sprüngen, aber Gott sei Dank nicht mit Löchern, wir konnten weiterfahren.
Alle kamen an eine Stelle, die eine Megaabfahrt bot, oben gekennzeichnet mit einer kleinen Fahne schauten wir vorsichtig
herunter, voller Ehrfurcht ging es da ca. 150m steil hinab. Photoshooting war angesagt und unten standen alle und grölten bei
jedem Fahrzeug, welches hinab fuhr. Adrenalinausstoß pur. Die gleiche Geschichte gab es noch mal am Cafe bei besagter hoher
Düne vom Vortag.
Abends wieder am Hotel musste die Orga nach dem Essen das Hotel verlassen, denn es gab nicht genug Zimmer und somit wichen
wir in eine Campanlage aus, wo wir nachts mit unseren Freunden von der Polizei zusammen am Lagerfeuer noch einige Zeit verbrachten.
... weiter (Tag 8)
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